zh.ref.ch : Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich
Bettag: Hilfe für die Christen im IrakDie Bettagskollekte 2010 ist für Projekte bestimmt, die bedrängte und verfolgte Christen im Irak unterstützen sollen, sich im Norden des Landes eine neue Existenz aufzubauen.
In seinem Bettagswort äussert sich der Kirchenrat zur weltweiten Situation bedrängter Christen. Besonders im Blick hat er dabei den Irak, wo die Christenverfolgung nach dem Sturz von Saddam Hussein dramatische Züge angenommen hat. Mehr im Dossier Irak...
Landeskirche unterstützt Soforthilfe des HEKS in PakistanDer Kirchenrat der reformierten Landeskirche hat einen Betrag von Fr. 30'000 für die Soforthilfe des Hilfswerks der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) in Pakistan gesprochen. Der Betrag wird für Nahrungsmittel, Kochutensilien und Hygieneartikel verwendet. Von einem Nahrungsmittelpaket, das u.a. Mehl, Reis, Linsen und Zucker enthält, kann eine Familie drei Wochen leben. Die Hilfsgüter werden mit Kleintransportern direkt zu den Betroffenen gebracht.
Ungewöhnlich starke Monsun-Regenfälle haben seit Mitte Juli 2010 in Pakistan zur grössten Flutkatastrophe in der Geschichte des Landes geführt. Eine Million Häuser wurden zerstört und 15 Millionen Menschen sind auf der Flucht vor den Fluten. Das betroffene Gebiet ist viermal so gross wie die Schweiz. Bisher sind nach UNO-Angaben 1’600 Tote zu beklagen. Rund 2,5 Millionen Kinder sind durch verseuchtes Wasser akut an Gesundheit und Leben bedroht. Aufgrund der sehr hohen Zahl von Betroffenen spricht die UNO von einer noch grösseren Katastrophe als der Tsunami im Dezember 2004 im Indischen Ozean oder dem Erdbeben im Januar 2010 in Haiti.
HEKS hat in Pakistan als eine von wenigen Organisationen bereits vor der Flutkatastrophe Nothilfe geleistet. Zusammen mit der lokalen Partnerorganisation Anatolian Development Foundation (ADF) half HEKS bereits nach dem schweren Erdbeben 2005 beim Wiederaufbau von Wasserversorgung und Schulen. Im Jahr 2009 unterstützte HEKS mit ADF die rund zwei Millionen Menschen, die vor militärischen Auseinandersetzungen im Swat-Distrikt in den Distrikt Malakand geflüchtet waren.
Kirchenratspräsident Ruedi Reich in medizinischer Behandlungkid. Kirchenratspräsident Ruedi Reich musste sich während der Sommerpause in ärztliche Behandlung begeben. Im Februar 2004 hatte er sich im Bereich des oberen Rückenmarks einem chirurgischen Eingriff unterziehen müssen. Diese Operation verlief erfolgreich. In den vergangenen Wochen zeigte es sich, dass die damalige Erkrankung eine erneute medizinische Behandlung erfordert. Nach einer Rekonvaleszenzzeit wird Kirchenratspräsident Ruedi Reich die Amtsgeschäfte im Oktober wieder übernehmen. In der Zwischenzeit ist für entsprechende Stellvertretungen gesorgt.
Fahrt zum Evangelischen Kirchentag 2011 in DresdenDie Gruppe für regionale Anlässe der Bezirkskirchenpflege Andelfingen und Pfr. Michael Schaar laden herzlich ein!
Dresden ist eine Reise wert - und zusammen mit dem Kirchentag ein grandioses Erlebnis. Mehr (PDF)
Esther Imhof wird neue Leiterin des Zentrums für Migrationskirchenkid. Auf den 1. Juli 2010 übernimmt Esther Imhof die Leitung der Koordinationsstelle im Zentrum für Migrationskirchen in Zürich-Wipkingen. Die 34jährige Theologin folgt auf Annelis Bächtold, die Ende Juni in den Ruhestand tritt. Esther Imhof unterrichtete ein Jahr lang am Theologischen Seminar der presbyterianischen Kirche in Kamerun und hielt sich weitere acht Monate als Feldforscherin in einem Entwicklungsprojekt in Nigeria auf, worüber sie auch ihre Dissertation schrieb. Sie bringt dadurch eine reiche Erfahrung im interkulturellen Austausch mit und wird ihre Kräfte für die Weiterentwicklung des Zentrums für Migrationskirchen einsetzen. Mehr...
Abschluss der Missionssynode - neue Spitze gewähltZürich, 20. Juni. Mit dem Festgottesdienst im Zürcher Grossmünster und einem bunten Missionsfest wurde die dritte Missionssynode geschlossen. Das internationale Parlament von mission 21 hat vorher seine Spitzen neu bestellt. Edwin Mora aus Costa Rica ist der Vorsitzende der Synode, seine Stellvertreterin ist Nina Sahdeva Ndotoni, Präsidentin der Südafrikamission. Zudem wurde der ehemalige Berner Synodalratspräsident Samuel Lutz in den Vorstand von mission 21 gewählt. Schliesslich wurde eine Vereinbarung unterzeichnet, in der die Zusammenarbeit zwischen dem Schweizerischen Kirchenbund SEK und den Missionsorganisationen verbindlich geregelt wird. Mehr...
Der Präsenz an der Mittelschule Sorge tragenAn ihrer zweiten Juni-Versammlung diskutierte die reformierte Kirchensynode über die Präsenz der Kirchen an den Mittelschulen. Mehrere Mitglieder des landeskirchlichen Parlaments warnten vor einem Rückzug aus diesem wichtigen Bildungsbereich. Im weiteren genehmigten die Synodalen die Verordnung über die Ergänzungspfarrstellen. Mehr...
Breite Islamdebatte in der KirchensynodeDer Kirchenrat will sich in Zukunft intensiver für die Verständigung zwischen Christen und Muslimen einsetzen und dafür insbesondere auch Begegnungen von Mensch zu Mensch in den Quartieren und Dörfern fördern. Die Kirchensynode befürwortet dieses Engagement des Kirchenrates.
kid. Die Kirchensynode diskutierte während drei Stunden eine umfangreiche Interpellationsantwort des Kirchenrates zum Verhältnis der Reformierten zum Islam und zum zukünftigen interreligiösen Handeln. Der Bericht des Kirchenrates geht auf eine Interpellation aus der Kirchensynode zurück. Im Nachgang zur Minarettabstimmung hatten die Präsidenten der vier Synodefraktionen dem Kirchenrat unter anderem die Frage gestellt, welche Konsequenzen aus dem Resultat des Volksentscheids zu ziehen sind. Mehr...
Interpellationsantwort des Kirchenrates (PDF)
Zum Verhältnis der Reformierten zum IslamDer Kirchenrat will den interreligiösen Dialog mit den Muslimen verstärken. In einer Antwort auf eine Interpellation der Kirchensynode verpflichtet er sich dazu, die Begegnungen zwischen Christen und Muslimen sowie den christlich-islamischen Dialog zu intensivieren.
Generell seien die Muslime im Vergleich mit anderen europäischen Ländern in der Schweiz relativ gut integriert. Vorhandene Schwierigkeiten im Zusammenleben müssten indes offen angesprochen werden.
Die Kirchen sollen mit Sachkenntnis den konstruktiv-kritischen Austausch mit den islamischen Gemeinschaften vorantreiben und fundamentalistischen und populistischen Umtrieben mit ruhiger, detaillierter, sachlicher Kritik entgegentreten. Vor allem aber gehe es immer wieder darum, Begegnungen von Mensch zu Mensch zu ermöglichen und zu vertiefen. Mehr... (PDF)
Neues Personalrecht für die Landeskirche Ohne Gegenstimme verabschiedete die reformierte Kirchensynode am zweiten Verhandlungstag die neue Personalverordnung der Landeskirche. Sie regelt die Ausgestaltung der Arbeitsverhältnisse und die sich daraus ergebenden Rechte und Pflichten. Im Zentrum der zweiten Debatte standen die Lohngestaltung bei den Pfarrerinnen und Pfarrern und die Leistungen gegenüber Mitarbeitenden. Vorbehältlich des fakultativen Referendums tritt die Personalverordnung Mitte 2011 in Kraft. Mehr...
Glauben und Handeln aus dem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit: Nach dem Minarett-VerbotDie Zeichen der Zeit deuten auf eine grundlegende Veränderung unserer Gesellschaft. Grenzen fallen, und das verunsichert. Konfessionelle Grenzen, religiöse Grenzen, nationale Grenzen beginnen sich aufzulösen – durch eine vielschichtige Entwicklung hin zu einer weltweit vernetzten, multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft. Diese Entwicklung ist unumkehrbar, auch in unserem Land. Sie ist mit negativen wie auch mit positiven Begleiterscheinungen verbunden. Wir sind herausgefordert, uns dieser Entwicklung zu stellen und sie positiv mit zu gestalten. Mehr...
Das Bekenntnis als PDF
Kircheneintritt - einfach gemachtDas Formular "Aufnahme in die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich" erleichtert Personen, die in die Landeskirche eintreten oder wiedereintreten möchten, die Gesuchstellung. Mehr...
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